Das „System“ NS-Zwangsarbeit

Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus – eine bittere Erinnerung für mehr als 7 Millionen Menschen, welche aus mehr als 20 verschiedenen europäischen Ländern verschleppt wurden. Auch in Leipzig wurden seit Mitte der 1930er Jahre vermehrt Arbeitskräfte benötigt. Wurden zunächst v.a. Arbeitskräfte aus dem benachbarten Ausland angeworben,  erfolgte mit  Kriegsbeginn 1939 die Rekrutierung direkt in den besetzten Gebieten durch die Arbeitsämter und richtete sich vor allem an die Zivilbevölkerung. Ab 1941 wurden dann jedoch Massendeportationen sowohl von Zivilpersonen als auch Millionen von Kriegsgefangenen, ab ´42 auch KZ-Häftlingen, durchgeführt. Etwa 1/3 der deutschen Arbeitskräfte wurde so gestellt und hauptsächlich in der Landwirtschaft und Rüstungsindustrie, aber auch in Handwerksbetrieben, privaten Haushalten und öffentlichen Stellen eingesetzt. Allein in Leipzig kamen so etwa 100.000 Menschen in Lager und andere (Not-)Unterkünfte, wie Schulen, Gasthäuser, Festsälen, usw.

Im Folgenden kannst Du Dir mit Hilfe der Aufgaben einen Überblick über folgende Themen verschaffen:

Basisthema: Auf den Spuren der Zwangsarbeit

Vertiefungsthema 1: Zwangsarbeit aus dem Rathaus delegiert?

Vertiefungsthema 2: Ein Konzentrationslager in Leipzig?

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