Zwangsarbeit aus dem Rathaus delegiert?

Alfred Freyberg

Alfred Freyberg   (Foto: wikipedia, gemeinfrei)

Auch in Leipzig wurden ZwangsarbeiterInnen in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Arbeiten an der Grenze der körperlichen Belastung wurden ab 1938 bis zu ihrer Deportation hauptsächlich den jüdischen Menschen aufgebürdet. Im Gegensatz zu ausländischen Juden und Jüdinnen wohnten diese nicht in bewachten Lagern sondern privat oder später in sog. Judenhäusern. Auch arbeiteten die Leipziger Juden und Jüdinnen hauptsächlich bei der Stadtverwaltung und nicht in Rüstungsbetrieben wie der HASAG.

Verantwortlich dafür war u.a. Oberbürgermeister Alfred Freyberg, der ab 1939 im Amt war.

Aufgabe 1:

Fasse anhand der Quelle Q1 die Maßnahmen des Oberbürgermeisters Freyberg zusammen, die im Zusammenhang mit dem Einsatz jüdischer ZwangsarbeiterInnen in Leipzig getroffen wurden! Notiere Stichpunkte zu den Kategorien: Einsatzort, Einsatztätigkeit, Einsatzkleidung, Vergütung.

Q1: Leipziger Oberbürgermeister an den sächsischen Wirtschaftsminister

Aufgabe 2:

Stell dir vor, der jetzige Oberbürger  ist zu einer Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte für NS-Zwangsarbeit Leipzig eingeladen.  Dort soll er ein kurzes Grußwort halten und sich dabei auch aus heutiger Sicht zur Rolle seines Amtsvorgänges Freytag (Aufgabe 1) bzw. der Rolle der damaligen Leipziger Stadtverwaltung als drittgrößten Arbeitgeber für NS-Zwangsarbeit in Leipzig positionieren.

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